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Peter Rosner

 

Geboren 1951 in Materborn, Kreis Kleve/Niederrhein;

Studium der Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Philosophie in Aachen;

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bamberg;

freiberuflich Kommunikations- und Verhaltenstrainer;

seit 1976 Lyrik- und Prosaveröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften;

öffentliche Lesungen in Aachen, Bad Reichenhall, Bad Rodach, Bamberg, Ebermannstadt, Erlangen, Feucht, Forchheim, Gerderhahn, Goldbach, Kail/Mosel, Kunreuth, Neunkirchen am Brand, Nürnberg, Roth, Schweinfurt, Stegaurach, Veitshöchheim, Witten/Ruhr und Würzburg sowie im 3. TV-Programm des Südwestfunks;

1988 - 1991 Redaktionsmitglied beim Schachreport;

Autor bzw. Herausgeber von drei Fachbüchern zur wissenschaftlichen Weiterbildung;

1996 Mitherausgeber einer Aufsatzsammlung zur deutschen Einheit;

1998 Veröffentlichung des Gedichtbandes „Der Name meines Hauses“;

2001 Mitherausgeber des Sammelbandes „Lust am Lesen“

Mitglied der Literarischen Runde Forchheim;

2001 - 2008 Vorsitzender des AutorenVerbandes Franken e.V. (AVF);

lebt mit seiner Frau Beate in Forchheim/Oberfranken.

 

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Kontakt:

Peter Rosner, Kaiser-Heinrich-Straße 8, 91301 Forchheim

Telefon: 09191/2508 – Mobil: 0171/1166448 – Telefax: 09191/66498

E-Mail: rosner@peter-rosner.de

www.peter-rosner.de

 

 

 

Textproben:

 

 

1200 Jahre

 

Scheppern und Dumpf
dringen vor

 

Krumm schuppen
Höfe das Tal
seit tausend und
zweihundert Jahren

 

Aller Schweiß
in den Wämsen
bekennt Heimat

 

Im Flügelschritt
breitbeinig schwarz
schießt das Gewissen umher
und lacht

 

 

 

Laubwende

 

Das Lid

sucht sich den Schatten

im geästeten Stundenwald

 

Hilf ihm

sprich es

sprich das Wort

 

Weise hoch hinauf

unbeirrbar blättrig

zur Laubwende

 

Einer zählte sich

immerwärts

dem Wipfelwort entgegen

 

 

 

Der Name meines Hauses

 

Diese Erde

die sich nicht

und nichts

bewegt

 

Die Jahreszeit

Winter nicht

noch Sommer

 

Tags

eine Floßfahrt

im Nebel

 

Zur Nacht

helles Wachen

auf Garantie

 

Und trotzdem

mein Herz aus Glück

mein Lachen als Zuversicht

von Wärme meine Hand

 

Der Name meines Hauses

Hoffnung

 

 

 

 

Ohne Schwerkraft

 

Zwischen die Gestirne

Wörter schreiben

Formeln setzen

 

In den endlosen Strecken

Buchstaben

und Zeichen

ohne Schwerkraft

ihren Platz finden lassen

 

 

Peter Rosner/Klaus Maiwald
(Herausgeber)

Lust am Lesen

Aisthesis Verlag Bielefeld
210 Seiten

Der Band enthält die Beiträge der gleichnamigen Ringvorlesung, die im

Sommersemester 2000 an der Universität Bamberg durchgeführt wurde.


Inhalt: 
Thomas Anz: Lesen, Lust und emotionale Intelligenz; Klaas Huizing: Die Lust des Lesers

bei der Wiedergeburt oder: Welchen Genuss bieten biblische Texte;
Rolf-Bernhard Essig/Gudrun Schury: Lust am Abenteuer? Auf den Spuren des

literarischen Massenphänomens Karl May; Karl Klaus Walther: Säkularisierte Leselust?

Bambergs Blüte als Buch- stadt 1750-1850; Ortwin Beisbart/Klaus Maiwald: Von der

Lesewut  zur Wut über das verlorene Lesen. Historische und aktuelle Aspekte der Nutzung

des Mediums Buch; Martin Hielscher: Die Lust kommt aus dem Ausland - Vom Problem des Geschichtenerzählens in der neueren deutschen Literatur; Beate Bauer: Wieviel muß Leselust

bringen? Kommerzielle Aspekte des Literaturmark- tes; Klaus Maiwald: Plattformen oder platte Formen? Von der Hyperlust am Text; Bernd Scheffer: Zur neuen Lesbarkeit der Welt

 

Das Buch ist in allen Buchhandlungen oder auch beim Mitherausgeber Peter Rosner erhältlich.

 

 

 

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