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Beate Rosner

 

Geboren 1961 in Nürnberg; Schulzeit in Forchheim/Oberfranken; von 1982 bis 1988 Studium der Ernährungswissenschaft und Aufbaustudium Pädagogik an der Universität Gießen; 1988 Mitarbeit an einem Buch über Vollwerternährung; danach einige Jahre lang im EDV-Bereich tätig (Softwareerstellung und Systembetreuung); seit 1994 Durchführung von Enneagramm-Seminaren.

Seit 1995 über einhundert Veröffentlichungen einzelner Gedichte und Texte in Zeitschriften und Anthologien; 1996 Erscheinen des ersten Gedichtbandes "zeilensprünge"; 1997 Erscheinen des zweiten Gedichtbandes "worte über worte"; seit 1996 zahlreiche öffentliche Autorenlesungen (u.a. Leipziger Buchmesse); seit 1998 Vertonung und Gesangsvortrag eigener u. fremder Gedichte; 2004 Erscheinen des Erzählbandes "Streichquartett und andere Geschichten"; Alibri-Literaturpreis 2004; 2006 Erscheinen der beiden Musik-CDs "Anklänge" und "Nur ein Lächeln lang" mit eigenen Kompositionen (Lieder zur Gitarre); 2008 Erscheinen des Kriminalgeschichtenbandes "Tristan und Isolde." Mitglied im AutorenVerband Franken; lebt mit ihrem Mann Peter in Forchheim/Oberfranken.

 

 

Bibliographie:

 

Beate Rosner: zeilensprünge. Gedichte. 1996. ISBN 978-3-9805452-0-4.

Beate Rosner: worte über worte. Gedichte. 1997. ISBN 978-3-9805452-1-1.

Beate Rosner: Streichquartett und andere Geschichten. 2004. ISBN 978-3-937101-45-3.

Beate Rosner: Tristan und Isolde. Kriminalgeschichten. 2008. ISBN 978-3-9805452-7-3.

 

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Kontakt:

Beate Rosner - Kaiser-Heinrich-Straße 8 - D-91301 Forchheim

Telefon: 09191/2508 - Fax: 09191/66498

www.beate-rosner.de

rosner@beate-rosner.de

 

 

 

Textproben:

 

 

im zug

 

während der abendlichen zugfahrt

sehe ich aus dem fenster

betrachte die landschaft

die häuser entlang der geleise

 

hinter den erleuchteten fenstern

vermute ich glückliche menschen

wärme

geborgenheit

 

in einem der häuser

steht jemand am fenster

beobachtet den fahrenden zug

und beneidet mich um mein ziel

 

 

 

 

 

schmetterlinge

 

fühler falter lüfte

schweben wirbeln

wunderbar zerbrechlich

farbtupfer flattern

mit leichtigkeit

flügeltakt im kanon

und immer neu

 

 

 

 

ermutigung

 

ich suche jemanden

mit dem ich

einmal reden kann

sagte sie

 

du findest

bestimmt jemanden

antwortete er

und verschwand

 

 

 

 

rechenaufgabe

 

sind die beine

der halbwahrheiten

 

doppelt oder

halb so lang

 

wie die kurzen

beine der lügen?

 

 

Streichquartett
und andere Geschichten

Wiesenburg-Verlag, Schweinfurt
200 Seiten, Broschur
ISBN 3-937101-45-4
Preis: 16,80 €

 

 

 

"Die Musik beginnt, und bevor Regina begreift, was mit ihr geschieht, steht ihr gesamter Körper unter

Strom. Die Takte spülen wie Wogen über sie hinweg, Rhythmen peitschen, Akkorde explodieren,

wilde Pizzikato-Impulse hüpfen um sie her um, dumpfe Cello- Vibrationen erschüttern und sanfte

Violin-Schwingungen durchfluten sie." Regina, die Musik mit dem Körper hört, verliebt sich Hals über

Kopf in Karsten. Nachdem sie einige Zeit lang gegen ihre Gefühle angekämpft hat, merkt sie, daß ihr

Mann Rainer ebenfalls Heimlichkeiten vor ihr hat ... 
 

Pressestimmen zu „Streichquartett“:

„Rosner, die selbst Gitarre spielt und ihre Autorenlesungen schon mal gekonnt mit Gesangseinlagen

garniert, vermittelt in 'Streichquartett' die pure Lust am Musikgenuß. Töne werden da zu Text, und die Liebesgeschichte drumherum fast zur Nebensache. Trotzdem gelingt es der Autorin, ohne sperrige

Worthülsen auszukommen und das Fremdwörter-Dickicht geschickt zu umgehen. Sie schreibt flüssig

lesbar, eher dialogbetont und erreicht es vielleicht gerade deshalb, den Leser sehr schnell für die Alltagsabenteuer ihrer meist weiblichen Hauptpersonen einzunehmen (…) immer bildet die

Lebenssituation nur den Hintergrund für intensive Seelenerfahrungen. Viel Alltägliches wird dabei erst

durch Rosners Beschreibung wirklich spannend und das Besondere in Altbekanntem unerwartet

sichtbar. Der Leser darf tief in die Seele der Hauptcharaktere blicken, mit ihnen leiden, oft sich aber

auch mit ihnen freuen. Einige Geschichten warten am Ende mit einer überraschenden Wendung auf,

die mit einer guten Portion Humor gewürzt ist.“

Karin Stammler, Fränkischer Tag

 

         „… eine sehr angenehm zu lesende Prosa…“

Alexander J. Wahl, Nordbayerische Nachrichten